Archive for March, 2008

BlackBerry 9000 in aufgefrischten UI-Kleidern

Monday, March 31st, 2008

Bislang dominierte RIMs BlackBerry den US-Smartphone-Markt recht bequem, bis sich das neueinsteigende iPhone in nur wenigen Monaten beinahe ein Drittel des Marktes schnappte und zur deutlichen Nummer 2 aufschwang (nach den Zahlen von Canalys), ohne auf Unternehmenskunden speziell zugeschnitten zu sein. Ende Juni 2008 wird iPhone OS 2.0 mit kompletter ActiveSync-Unterstützung erscheinen und Apple damit überhaupt erst beginnen, ernsthaft in RIMs überwiegendem Firmenkundengeschäft zu wildern.
Darauf muss der BlackBerry-Hersteller unweigerlich reagieren und es zeichnet sich deutlicher ab, dass dabei rein äußerlich weiterhin auf die bewährten Tasten gesetzt wird.


Bild: Engadget Mobile
Das Blackberry OS dahingegen erfährt eine optische Auffrischung und die Hardware schmückt sich mit den erwünschten Akronymen: HSDPA+EDGE, WLAN und GPS sollen im BlackBerry 9000 ebenso zur Verfügung stehen, wie ein Prozessor mit über 600MHz und ein Display, das der Auflösung des iPhones mit 480×320 Pixeln entspricht. Mit dieser neuen BlackBerry-Generation ist ab Mai zu rechnen und manch Analyst sieht im zweiten Quartal auch bereits die nächste iPhone-Generation heraufziehen, die sich dem Ruf nach UMTS kaum widersetzen dürfte.
Auf Smartphone-Besitzer und -Aspiranten warten damit spannende Monate, neben iPhone 2 und BlackBerry 9000 ist in der zweiten Jahreshälfte mit den ersten Android-Gerätschaften ebenso zu rechnen, wie mit Sony Ericssons Griff zu Windows Mobile, Garmins nüvifone sowie Nokias Touchscreen-Plänen.

Video der neuen Benutzeroberfläche des BlackBerry 9000 nach dem Klick.

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Die Pixelcouch

Sunday, March 30th, 2008

Pixel besitzen, statt sie stets nur anzustarren - kein großes Problem mit dem von Christian Zuzunaga entworfenen Pixelbezug für die von Moroso vertriebene Springfield-Sitzlandschaft. [via]

Spezifikationen zu HPs UMPC 2133?

Friday, March 28th, 2008

Engadget bekam weitere Spezifikationen zu HPs gemunkeltem 2133 UMPC zugespielt, die einen recht plausiblen Eindruck hinterlassen:
Demnach wird das Subnotebook über ein 8,9-Zoll Display mit 1280×768 verfügen, einen 1,2 oder 1,6GHz Via C-7-Prozessor einsetzen und mit 1 bis 2 GB Arbeitsspeicher ausgestattet sein. Hinzu kommen Festplatten mit 120GB oder 160GB mit 5.400 oder 7.200rpm.
Preislich wird der UMPC 2133 nach diesen Informationen bei rund $550 anfangen (mit SuSE Enterprise) und bis zu $750 bzw. $850 mit Vista Business und den jeweils besseren Ausstattungsmerkmalen reichen.

Ob die Details stimmig sind, könnte sich schon in Kürze zeigen - angeblich plant HP die Vorstellung des Geräts am 7. April.

Multitouch-Trackpad für den Eee PC 900

Thursday, March 27th, 2008

Apple bleibt mit dem eigenen Multitouch-Trackpad bei MacBook Air und MacBook Pro nicht mehr lange alleine, auch Asus setzt für den Eee PC 900 auf mehr Fingerfertigkeit.


Lediglich zwei neue Gesten bietet der Eee PC: Scrollen per Zweifinger-Streicheln und die Zoommöglichkeit über die auch vom iPhone vertraute Zwick-Geste sind beim kommenden Modell möglich. Leider bleibt der Zoom auf wenige Applikationen (OpenOffice Writer/Impress, Adobe Reader und Photomanager) beschränkt und wie praktikabel das winzige Touchpad des Eee PC überhaupt für Fingerspiele ist, wird sich auch erst zeigen müssen. Dies alles verrät das Handbuch des Eee PC, das bereits bei der Zulassungsprozedur durch die FCC veröffentlicht wurde. Touchscreen und GPS sucht man darunter übrigens vergeblich, aber offensichtlich plant Asus zumindest die Integration eines Bluetooth-Moduls.

Back to the Future: Mitschnitte des CeBIT future talk 2008

Wednesday, March 26th, 2008


Die Forschung hat die Hollywood-Zukunft eingeholt

Jetzt liegt die CeBIT 2008 und damit auch der diesjährige future talk schon ein paar Tage zurück - höchste Zeit also, einige Höhepunkte in Erinnerung zu rufen und auf die Mitschnitte der Vorträge hinzuweisen, die drüben bei Steamtalks annähernd komplett heruntergeladen werden könen.
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Muxtape: Mixtape ohne Magnetband

Wednesday, March 26th, 2008


Die Registrierung für Muxtape ist denkbar simpel (Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse reichen, Bestätigungsmails oder ähnliche Anmeldungsakrobatik nicht vonnöten), der knifflige Teil folgt erst danach: Lieder im MP3-Format nach Wahl hochladen und ausgiebig sortieren, um das digitale Äquivalent zum Mixtape zu perfektionieren. Das sieht dann z.B. so aus und hört sich so an. Entwicklungen rund um Muxtape können im zugehörigen Tumbleblog verfolgt werden.

TeaShark - Alternative zu Opera Mini

Tuesday, March 25th, 2008

Mit TeaShark betritt ein erster direkter Konkurrent zu Opera Mini die Bühne der mobilen Browser, der wie Safari und Nokias Browser auf WebKit aufsetzt.

Ebenso wie Opera Mini werden aufgerufene Seiten zuerst von einem speziellen Server aufbereitet - dies hält zwar die zu übertragende Datenmenge klein, ist aber für sensitive Daten kaum geeignet und wird unter Umständen zum Nadelöhr (der aktuelle Andrang beschert derzeit statt der gewünschten Seite eher einen ‘Network Error’). TeaShark bietet Tabs (zumindest zwei), einen mit Thumbnails aufbereiteten Verlauf, Bookmark-Abgleich, eine halbwegs intelligente URL-Eingabe und die auch von Opera Mini vertrautet Zoom-Möglichkeit.

TeaShark ist derzeit im Betastadium, kostenfrei und sollte auf jedem Java-fähigen Mobiltelefon laufen. Bezogen werden kann der mobile Browser direkt über wap.teashark.com oder per Download auf den eigenen Rechner von der Herstellerseite.

Resistiver Touchscreen für den kommenden Eee PC? [Update]

Tuesday, March 25th, 2008


Aus den Reihen chinesischer Touchscreen-Panel-Hersteller kam Digitimes zu Ohren, dass -entgegen expliziter Verneinung durch Asus- bereits die kommende Eee PC-Generation tatsächlich einen Touchscreen mitbringen könnte. Resistive Touchscreens seien für diese Panelgröße deutlich ausgereifter als die z.B. im iPhone zum Einsatz gelangende kapazitive Variante und würden Asus lediglich $10 mehr pro gefertigtem Eee PC kosten, so die Quellen der Digitimes.
Die künftige Eee PC-Generation 900, die Asus (ohne Touchscreen) auf der CeBIT zeigte, soll Mitte 2008 mit einem 9-Zoll-Display und einer Auflösung von 1024×600 für rund 400 Euro in den Handel kommen.

Update 26.03.2008: Laut Digitimes bestätigte Asustek-Verkaufschef Kevin Lin die Verwendung von Touchscreen-Panels (sowie eine eventuelle GPS-Unterstützung) im kommenden 9-Zoll-Eee PC, dessen Auslieferung im Mai oder Juni für rund $500 anlaufen soll.

Update 27.03.2008: Die bislang aufgetauchten FCC-Dokumente machen Touchscreen und GPS zumindest für die anstehende Generation allerdings sehr unwahrscheinlich, da sich darin nicht der geringste Hinweise auf entsprechende Neuerungen findet.

Kinder, wie die Zeit vergeht

Saturday, March 22nd, 2008

Ich weiss, man soll nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ausserdem ist es auf dem Mac. Trotzdem ist es mal ganz interessant, wie die MSN-Seite von 2008 auf dem Internet Explorer von 2003 (bzw. eigentlich 2001) aussieht. Und deshalb habe ich mal ein Filmchen gemacht:

Der geradezu verschwenderische Umgang mit der weissen Fläche sticht positiv ins Auge. Gleichzeitig wirkt der IE interessanterweise ohne weiteres Zutun als Adblocker. Auch nichtwerbliche Inhalte werden grosszügig weggefiltert, so wird im Zusammenspiel mit dem vielen Weiss das Auge freundlich geschont. Der Ansatz, die Inhalte über eine Breite von zwei Browserfenstern zu verteilen, erscheint gelungen, weil er so schön explorativ daherkommt - eine charmante Reminiszenz auf die Entstehung des Namens. Fazit: ich spiele mit dem Gedanken, Firefox als Standardbrowser eine Pause zu gönnen. Wenn mir jemand ein IE-Plugin für Tabs schreibt.

Auf der Suche nach dem mobilen Internet

Thursday, March 20th, 2008

Das mobile Internet hat es nicht leicht. Seit Jahren wird es hektisch heraufbeschworen und doch immer noch erschreckend spärlich genutzt - dabei wäre es so einfach: Man mische einen Browser, der diese Bezeichnung verdient, mit einer Datenflat und heraus kommt der weitreichende Zugriff auf das Netz auch unterwegs.

Es erstaunt, dass es für diese simple Formel eines kompletten Neulings im Markt der Mobiltelefone und Smartphones bedurfte, um -in Apples seltsamer Formulierung- das Internet in die Tasche zu liefern. Einmal dahingestellt, was das Internet ausgerechnet in der Tasche soll, genutzt wird es auf dem iPhone jedenfalls reichlich.

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