Archive for April, 2008

Wie Twitter die Hardware verändern wird - eine Technologie-Spekulation

Tuesday, April 29th, 2008

Über die Zukunft reden heisst sich aus dem Fenster lehnen. Und dort zwitschert es derzeit im Gesträuch. Twitter hat die deutsche Bloglandschaft im Wasserglassturm erobert. Zuerst einmal eine kurze Erklärung, was Twitter ist: Microblogging nennt sich die Kategorie, aber dieser Name ist vergleichbar mit dem Wort Pferdestärken - irgendwie trifft es nicht so ganz, aber man hatte eben noch keine geeignete Beschreibung parat.

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Eee PC: 10-Zoll, Atom und Akkutricks [Update]

Wednesday, April 23rd, 2008

Klar, kann man machen. Man kann passend zur Markteinführung des hauseigenen 8,9-Zoll Eee PC 900 geradewegs das künftige 10″-Modell in den Köpfen der potentiellen Käufer verpflanzen, so wie es Asus-Chef Jerry Shen am Montag in Taiwan bewerkstelligte.
Bei dieser Gelegenheit könnte man auch darauf hinweisen, dass schon bald Intels Atom-Prozessor im Eee PC landen wird, der vorerst weiterhin dieselbe 900MHz Celeron M CPU mitbringt, die bereits das Erstmodell antrieb - klar, kann man natürlich machen.


Auch kann man den Eee PC 900 mit einem unterdimensionierten 4400 mAh-Akku (der auch in Deutschland bereits still in den Eee PC 701 gewandert war) verkaufen, die Presse-Testgeräte aber beiläufig durch einen reichhaltigeren Akku (5800 mAh) zu Berichten mit langatmigen Akkulaufzeiten anregen. Als Antwort auf die empörte Reaktion der Erstkunden könnte man dann verkünden, dass der bessere Akku nur durch einen “Fehler” in die Testgeräte geraten sei und erst in künftigen Modellen stecken wird.
Klar, all das kann man machen. Falls der ernsthafte Wunsch besteht, den Erfolg des Eee PC ungebrochen fortzusetzen, sollte man es allerdings nicht.

Update: Geht es nach der kruden maschinellen Übersetzung einer Asus-Mitteilung, wird zumindest der Akku von Kunden in Hong Kong gegen das 5800 mAh-Modell getauscht. Welcher Akku schließlich im Eee PC 900 hierzulande ankommt, bleibt abzuwarten.

Skype modelliert Flatrates

Monday, April 21st, 2008

Ab sofort bietet Skype eine Reihe von verschiedenen Flatrate-Modellen an: Deutsche Skype-Nutzer können für 3,39 Euro pro Monat ins Festnetz eines europäischen Landes nach Wahl (weitgehend) unbegrenzt per Skype Gespräche führen. Für 4,54 Euro lassen sich “unbegrenzte Anrufe” in das Festnetz von 20 europäischen Ländern führen und das Welt-Package umfasst schließlich zum Preis von monatlichen 10,29 Euro Gespräche ins Festnetz von 34 Ländern (sowie zu Mobiltelefonen u.a. in USA, Kanada sowie China).

Das Abonnement der Flatrates kann jederzeit gekündigt werden, Skypes Bedingungen zur “fairen Nutzung” erlauben das “unbegrenzte Telefonieren” für genau 10.000 Minuten pro Monat.

Besonders spannend geraten derartige Flatrate-Angebote erst in einem mobilen Kontext, sei es über das nächstgelegene WLAN mit PSP und Nokia N810, oder z.B. mit fring auf Symbian- bzw. Windows Mobile-Mobiltelefonen.
Auf dem iPhone steckt fring derzeit noch in den Kinderschuhen, vielleicht ringt Skype sich bis Ende Juni außerdem zu einer offiziellen iPhone-Applikation durch.

Espresso per Nunchuck

Monday, April 21st, 2008

Nicht der sinnvollste Hack per se, aber die um einen Nunchuck erweiterte Rancilio Silvia könnte die morgendliche Espressoroutine (zumindest für Wii-Spieler) um einen zusätzlichen Aktivierungsfaktor ergänzen.

Video nach dem Klick.

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8,9-Zoll Eee PC 900 mit bis zu 20GB Speicher

Wednesday, April 16th, 2008

Asus verkündete heute die Spezifikation des Eee PC 900 offiziell per Pressemeldung, dessen entscheidende Neuerung neben dem 8,9″-Display mit 1024×600 Pixeln der deutlich reichhaltig ausgefallene Speicher ist: 4GB sind festverlötet, hinzu kommt eine 8GB SSD für das Modell mit Windows XP und eine 16GB SSD für die Linux-Variante. Neu am und im Eee PC sind außerdem 1GB Arbeitsspeicher die 1,3Megapixel-Kamera und das Touchpad mit leichten Multitouch-Ambitionen.

Das Gewicht liegt weiterhin knapp unter einem Kilogramm (0,99kg laut Asus), der Preis dürfte um die 400 Euro pendeln und erste Geräte werden hierzulande im Mai erwartet.

Vierminütiges Eee PC 900 Fummelvideo nach dem Klick.

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Die MIDs rücken näher: Willcom D4 mit Atom und Vista [Update]

Monday, April 14th, 2008

Der japanische Mobilfunkanbieter Willcom wird einen der ersten mobilen Rechner mit Intels Centrino Atom-Plattform Mitte Juni 2008 unter dem Namen ‘Willcom D4‘ auf den Markt bringen. Das von Sharp gefertigte Modell mit der flink von der Zunge rollenden Bezeichnung WSO16SH fällt in Intels Kategorie der seit längerem betrommelten mobilen Internet-Gerätschaften, kurz MIDs.

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“Lange Fotos” bei Flickr

Wednesday, April 9th, 2008

Flickr ist der jüngste Einsteiger in den dicht gedrängten Markt der Web-Video-Anbieter und erlaubt ab sofort erstmals “lange Fotos”.
Unterstützt werden die üblichen Video-Formate (von AVI über MOV, MPEG bis hin zu 3gp) und das Einbetten in andere Seiten ist in gewohnter Form möglich - zwei Merkmalen heben das Angebot jedoch deutlich von einem Großteil der Konkurrenz ab: Das Hochladen von Videos ist nur zahlenden Mitgliedern gestattet und die bewegten Bilder sind auf genau 90 Sekunden (und maximal 150MB Größe) beschränkt.

Ebenso wie bei Twitter dürfte das Ergebnis der willkürlichen Limitierung irgendwo zwischen Banalität und besonders kreativer Nutzung liegen, schlaftrunkene Katzen passen jedenfalls überzeugend in dieses Zeitfenster.

Eingebettetes Beispielvideo nach dem Klick.

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HPs Subnotebook ‘2133 Mini-Note’ offiziell angekündigt

Tuesday, April 8th, 2008


Heute erfolgte die offizielle Vorstellung des “HP 2133 Mini-Note PC”, dessen Rahmendaten ziemlich exakt dem Erwarteten entsprechen:
Der HP Mini, wie er knapp in der US-Pressemeldung genannt wird, verfügt über ein 8,9-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixeln, eine praktisch vollwertige Tastatur, WLAN-Anbindung und Bluetooth 2.0 optional. Im 2133 steckt ein VIA C7-M ULV-Prozessor mit bis zu 1,6GHz, maximal 2GB Arbeitsspeicher und je nach gewähltem Speicher eine Festplatte bis 160GB oder SSD mit 64GB (bzw. die 4GB Flashspeicher-Option rein für Linux).
USB 2.0-Anschlüsse sind zweimal vertreten, ebenso befindet sich an den Seiten Ethernet, VGA, Kopfhörer-Aus- sowie Mikrofon-Eingang, ein SD-Slot und ein ExpressCard/54-Steckplatz.

Mit dem 3-Zellen-Akku (und Festplatte) wiegt HPs Subnotebook knappe 1,3 Kilogramm und liefert 2 bis 3 Stunden Akkulaufzeit. Der optionale 6-Zellen-Akku für 4-5 Stunden Mobileinsatz drückt das Gewicht auf beinahe 1,5 Kilo und hängt zudem wulstig am hinteren Ende.
Die Abmessungen des HP Mini belaufen sich auf eine Höhe von 3,3 cm (am vorderen Ende), 25,5 cm Breite und 16,5 cm Tiefe.

«Wann der HP 2133 in Deutschland und in anderen Schlüsselmärkten Europas eingeführt wird, steht noch nicht fest», so HP in der Pressemeldung. Noch diesen Monat beginnt der Verkauf in den USA für Preise von $499 bis $749, ab Ende Mai landet der HP 2133 Mini-Note PC dann auch in Großbritannien für umgerechnet rund 450 Euro (absolute Basisvariante mit Linux).

Erste Testberichte fallen außerordentlich positiv aus, bemängelt wird allerdings das stark spiegelnde Display, die Hitzeentwicklung sowie die ungewöhnlich platzierten Buttons des Touchpads.

30-Minuten-Videotestbericht von jkOnTheRun nach dem Klick.

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Mobile Flat - Vodafone zieht nach

Friday, April 4th, 2008

Ab kommenden Montag wird T-Mobile bekanntlich eine Datenflatrate für monatliche 35 Euro (zuzüglich Sprach- oder Datengrundtarif von mindestens 5 Euro pro Monat) ins Programm nehmen, worauf Vodafone jüngst kurzerhand mit einem ähnlichen Angebot reagierte und ab sofort ebenfalls eine Datenflat für 35 Euro (zzgl. Sprach- oder Datengrundtarif) anbietet.

Für eine HSPA-Flat in Deutschland bleibt derzeit eh nur die Wahl zwischen dem Netz von T-Mobile und Vodafone. Beide verpflichten zum Zweijahresvertrag und bremsen die “unbegrenzte Flatrate” nach 10GB Datenverbrauch bis zum jeweiligen Monatsende auf GPRS-Geschwindigkeit herunter. Diese Limitierung greift zwar auch beim Reseller RadiCens, der dasselbe Angebot unter dem Namen MoobiCent (40 Euro pro Monat, Vodafone-Netz) sowie - unlängst vorgestellt - MoobiAir (35 Euro pro Monat, T-Mobile-Netz) vermarktet, aber dafür merklich flexiblere Laufzeiten anbietet: Vier Monate beträgt die Mindestvertragslaufzeit bei MoobiCent, sechs Monate bei MoobiAir.

Hosentaschen-Hotspot lernt WEP

Thursday, April 3rd, 2008

An der Grundfunktionalität, der vor zwei Monaten bereits kurz erwähnten Software, ändert sich nichts: JoikuSpot Light funktioniert das eigene Mobiltelefon weiterhin in eine WLAN-Basisstation um und versorgt alle sich daran hängenden WLAN-Gerätschaften über UMTS bzw. HSPA mit den Weiten des Internets.
Version 1.2, weiterhin Beta, erlaubt wenigstens einen Tick mehr Sicherheit - das Ad-Hoc-Netzwerk kann nun erstmals WEP-verschlüsselt werden. Ebenfalls neu ist die automatische Abschaltung, sobald der Akku des Telefons leerzulaufen droht. Leider sind die unterstützten Protokolle immer noch spärlich, so lässt sich z.B. IMAP noch nicht nutzen, doch auch dies wird für die finale Version versprochen.
JoikuSpot Light ist kostenlos und setzt ein WLAN-taugliches Nokia-Gerät mit S60 3rd Edition voraus und fragt beim ersten Start nach einer Seriennummer, die nicht benötigt wird - es reicht die 90-Tage-Testoption auszuwählen.


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