Hurra - umgezogen!
Thursday, November 5th, 2009Die Überschrift sagt schon fast alles: das 01blog und die Webciety haben geheiratet und sind deshalb jetzt zusammen unter webciety.de zu finden. Dort geht es nahtlos weiter.
Die Überschrift sagt schon fast alles: das 01blog und die Webciety haben geheiratet und sind deshalb jetzt zusammen unter webciety.de zu finden. Dort geht es nahtlos weiter.
Netz hilft Welt! Mehr muss man ja gar nicht mehr sagen, um zu skizzieren, welche fantastisch weltverbessernde Wirkung das Internet auf die ganze Welt haben kann. Wird. Können wird. Sixtus’ Standpunkt ist wie so oft irgendwo zwischen zynisch und uninformiert anzusiedeln.
Obwohl ich praktisch mit OSX sozialisiert wurde und ja auch sonst eher Mac etc. usw., muss ich zugestehen, dass sich bei Apple eine doppelte Lücke aufgetan hat. Es gibt kein Netbook (vom AirBook habe ich wieder Abstand genommen aus Performancegründen, bzw. Nichtperformancegründen) - und das Betriebssystem ist inzwischen so mächtig, dass unter einem Gigabyte Arbeitsspeicher und mit weniger als 1,6 GHz alles keinen Spass mehr macht. Keine guten Vorzeichen für ein Netbook.
Aber nun gibt es Moblin. Und da natürlich das wichtigste bei Betriebssystemen ist, dass sie gut aussehen, habe ich an dieser Linuxabwandlung, spontan Freude gefunden. Oder vielmehr an dem Vorstellungsfilm von Moblin. Vielleicht findet ja wegen solcher Entwicklungen die Betriebssystembranche generell wieder zurück zum schlanken Fuss.

Meine unterentwickelten Zeitablesefähigkeiten haben dazu geführt, dass ich den Vortrag von Clay Shirky auf der Webciety-Bühne verpasst habe. Meine Offenheit gegenüber implantierten Alertmechanismen ist daraufhin kurzfristig deutlich gestiegen (auf 7%). Am Samstag Abend habe ich mich mit jemandem unterhalten, der hohes Zukunftspotenzial sieht im Motto “Das Netz im Kopf” - nicht metaphorisch, sondern cyborgy gemeint. Ob das die richtige Richtung ist, vermag ich nicht zu sagen, ich bin noch zu sehr mit dem “Kopf im Netz”. Und wo wir gerade bei Körperteilen und Technologie sind:
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Die CeBIT 2009 neigt sich dem Ende entgegen, anstrengende Messetage hinterlassen ihre Markierungen an Füßen und Aufnahmezentrum, und so bleiben nur wenige Fragen, Bemerkungen, Beobachtungen und Wünsche:
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Sie waren das Lieblingsspielzeug aller Nerds während der CeBIT 2009: Die Touchscreens mit Microsofts Surface. Ein paar Video-Eindrücke inklusive “Pong zu viert” folgen nach dem Klick.
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Obwohl es alle schreiben, stimmt es: Der große Trend auf der CeBIT waren die wirklich kleinen Notebooks, Netbooks genannt. Vorreiter Asus wird den Markt in den kommenden Monaten mit vielen weiteren Modellen überrollen und auch Eee Box und Eee Top könnten Knüller werden. Gerade genug Computer für ziemlich wenig Geld: Das klingt nach einem guten Modell.
Im Bild, leider schlecht erkennbar, das bisher flachste Asus-Netbook, und ebenfalls spannend: das Modell mit drehbarem Touchscreen, das mir auf der Messe allerdings etwas träge vorkam. Hier ein Screenshot der Touchscreen-Oberfläche, bei dem das Icon für “Musik” vielleicht Apples Interesse wecken könnte:


Eben dachte man noch, der 80er-Jahre-Retro-Trend neige sich langsam aber sicher und endlich dem Ende entgegen – da stehen offenbar die 70er schon wieder vor der Tür. Wer dabei sein will, legt sich am besten die oben abgebildete Laptop-Jeanstasche vom Hersteller mit dem schönen Namen Bouletta zu.
Heise über das Politik2.0-Panel auf der CeBIT:
Die Politiker in der Diskussionsrunde sind alle mehr oder weniger im Web 2.0 aktiv: Volker Beck (Die Grünen), Kajo Wasserhövel (SPD), Frank Schäffler (FDP) und Andreas Weber (CDU) twittern, schreiben Blogs oder partizipieren in Gruppen von Facebook oder StudiVZ. Für alle vier bieten die neuen Online-Medien nützliche Werkzeuge, um Wähler zu mobilisieren und mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Dabei reiche es nicht, Infos wie Pressemeldungen auf möglichst vielen Kanälen an die Anhängerschaft zu versenden, so Volker Beck: “Man muss auch bereit sein zum Dialog, sonst bringt das nix”. Das A und O sei dabei, als Politiker man selbst zu bleiben. Frank Schäffler von der FDP, dessen Partei seit einiger Zeit einen eigenen Youtube-Channel betreibt, erklärt: “Man muss schon versuchen, authentisch rüberzukommen”. Jeder müsse dabei entscheiden, welche Dienste zu ihm am Besten passen, so Volker Beck: “Wir müssen nicht alle kleine Obamas werden”.
Die Presseeklärung zum nach dem Klick folgenden “Augmented Reality”- (deutsch: “Erweiterte Realität”) Projekt des Fraunhofer IGD, das auch auf der CeBIT präsentiert wurde, gibt es hier als PDF.
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