Diese Liste ist nicht neu. Genauer gesagt, ist sie über 20 Jahre alt. Denn PC World hat die ältesten, also die zuallererst registrierten .com-Domains der Welt ausgegraben. Unter den ersten einhundert finden sich einige, von denen man es vermutet hätte (Xerox, Sun, Intel, IBM, HP), einige, von denen man noch nie gehört hat (was ja auch klar ist) - interessant ist aber auch, wer alles nicht dabei ist. Microsoft zum Beispiel. Das heisst zwar nicht besonders viel, denn laut einem befreundeten Netzexperten der ersten Stunde war die Domainregistrierung Mitte der 1980er “gefühlt so dringend nötig wie heute ein eigener Firmenklingelton”. Ein bisschen in der Historie des Webs zu wühlen, ist aber trotzdem spannend. Bahnt sich die neue Wissenschaft Digitalarcheologie an? Die älteste .com-Domain vom 15. März 1985 übrigens heisst symbolics.com - und sieht aus, als sei sie seitdem unverändert.
Das hier ist am Anfang etwas albern. Und es ist auch am Ende albern, ehrlich gesagt, aber dabei erinnert es an eine Mischung aus Laserhaustier und Zini, dem Wuslon. Menschen, die oberhalb 10.000 Hertz geräuschempfindlich sind sowie Hunde sollten den Clip ohne Ton ansehen.
3D auf dem Bildschirm - ein Thema, so alt wie Hugo Egon Balder (Schätzung). Sixtus und ich nehmen uns dieses Themas auf emotionale Art und Weise an, ohne uns allzustark durch Fakten verseuchen zu lassen. Und unser Argumentarium entwickelt durchaus Qualitäten. Während ich konkret (konkret!) aufzähle, wozu in Zukunft 3D-Interfaces benutzt werden werden, sticht Sixtus mit dem zugegeben nicht ganz abwegigen Punkt hervor, dass auf einem Flatscreen alles 3D der Welt immer nur Schein sein kann.
Huch, ich merke soeben, dass ich hier schon lange keinen Artikel mehr über Twitter geschrieben habe. Das kann natürlich so nicht angehen, deshalb ist hier die neuste Folge von Sixtus vs. Lobo zur Ansicht eingebettet, Thema: Twitter. Fast möchte ich sagen, Twitter, Twitter, Popitter - ein selten gehörtes, aber nicht unwichtiges Argument, wenn mediale Diskussionen um den beliebten Mikroblogging-Dienst toben.
An die Dreharbeiten zu dieser Folge kann ich mich noch lebhaft erinnern. Wie so oft beschimpften wir uns auch begleitend zu den Aufnahmen. Über die Jahre haben wir uns wohl einiges zugemutet. Aber es gibt Grenzen, Grenzen, von denen ich bisher annahm, wir würden sie niemals überschreiten. Ich lag wohl falsch. Ich muss mich in Sixtus getäuscht haben; da ist etwas zerbrochen zwischen uns - aber sehen und urteilen Sie selbst.
Technologie! Ist sie nicht wunderbar? Hat sie unser Leben nicht zum Positiven gewendet wie nichts davor? Hat sie nicht dafür gesorgt, dass wir unseren Alltag endlich auf die Geschwindigkeit beschleunigen konnten, auf der wir wegen des vielen Kaffees sowieso schon waren? Mario Sixtus in seiner granteligen, miesmacherischen Art findet das natürlich nicht - wohingegen ich in der neuen Folge von Sixtus vs. Lobo eine hmynische Anbetung der Technologie an sich formuliere. Und zwar in dem Satz “Technologie ist unsere goldene Flucht nach vorn!”. Denn so ist es doch - vergleichen Sie selbst.
Eine wichtige Nachricht von heute war natürlich die Übernahme von Sun durch Oracle. Die mir Tränen der Rührung in die Augen treibende Neuigkeit aber war ein Videoclip auf Youtube. Die Älteren unter uns erinnern sich ja noch, dass Ende des letzten Jahrtausends die Tätigkeit am Rechner eine geräuschintensive Sache war. Vom Fiepsen des Modems angefangen über ratternde Drucker und Plotter bis zu brummenden Floppy Disks. Ein mutmaßliches Genie hat nun folgende “Instrumente” benutzt, um Queens Bohemian Rhapsody zu spielen:
Atari 800XL (Lead Piano / Orgel)
Texas Instruments TI-99/4a (Lead Gitarre)
8 Inch Floppy Disk (Bass)
3.5 inch Harddrive (Gong)
HP ScanJet 3C (Vocals)
Ein neuer Elektrischer Reporter beglückt uns - und handelt vom nächsten oder übernächsten großen Ding, nämlich Mobile Communities. Ich selbst benutze seit einiger Zeit Google Latitude, bei dem man trotz aller Rudimentarität bereits spürt, wie enorm das Potenzial sein dürfte, wenn erst auch Funktionen eingefügt werden. An denen mangelt es nämlich noch, bisher spuckt Latitude nur die Positionsinformationen aus, wo freigeschaltete Freunde sich derzeit aufhalten. Aber was erzähle ich eigentlich den Clip nach, bzw. vor, einfach selbst ansehen:
Wer gestern einen schlechten Aprilscherz sehen wollte, hatte keine Chance (also nur einen zu sehen). Mir schien die überwiegende Zahl der Scherze so irrsinnig fremdschamhaft schlecht, dass man einen zweiten Ersten April einführen sollte, zur Übung gewissermaßen. Gute Aprilscherze hingegen erkennt man vermutlich daran, dass sie auch noch am zweiten April einigermaßen witzig sind. Der beste, den ich im Bereich Technologie gesehen habe, ist der folgende Clip des Browserherstellers Opera - der die neuen Opera Face Gestures vorstellt. Ein leuchtendes Beispiel für Usability, besonders das Bookmarking sollte immer so funktio- ach, es ist ja ein Scherz. Verdammt.