3D auf dem Bildschirm - ein Thema, so alt wie Hugo Egon Balder (Schätzung). Sixtus und ich nehmen uns dieses Themas auf emotionale Art und Weise an, ohne uns allzustark durch Fakten verseuchen zu lassen. Und unser Argumentarium entwickelt durchaus Qualitäten. Während ich konkret (konkret!) aufzähle, wozu in Zukunft 3D-Interfaces benutzt werden werden, sticht Sixtus mit dem zugegeben nicht ganz abwegigen Punkt hervor, dass auf einem Flatscreen alles 3D der Welt immer nur Schein sein kann.
Huch, ich merke soeben, dass ich hier schon lange keinen Artikel mehr über Twitter geschrieben habe. Das kann natürlich so nicht angehen, deshalb ist hier die neuste Folge von Sixtus vs. Lobo zur Ansicht eingebettet, Thema: Twitter. Fast möchte ich sagen, Twitter, Twitter, Popitter - ein selten gehörtes, aber nicht unwichtiges Argument, wenn mediale Diskussionen um den beliebten Mikroblogging-Dienst toben.
An die Dreharbeiten zu dieser Folge kann ich mich noch lebhaft erinnern. Wie so oft beschimpften wir uns auch begleitend zu den Aufnahmen. Über die Jahre haben wir uns wohl einiges zugemutet. Aber es gibt Grenzen, Grenzen, von denen ich bisher annahm, wir würden sie niemals überschreiten. Ich lag wohl falsch. Ich muss mich in Sixtus getäuscht haben; da ist etwas zerbrochen zwischen uns - aber sehen und urteilen Sie selbst.
Technologie! Ist sie nicht wunderbar? Hat sie unser Leben nicht zum Positiven gewendet wie nichts davor? Hat sie nicht dafür gesorgt, dass wir unseren Alltag endlich auf die Geschwindigkeit beschleunigen konnten, auf der wir wegen des vielen Kaffees sowieso schon waren? Mario Sixtus in seiner granteligen, miesmacherischen Art findet das natürlich nicht - wohingegen ich in der neuen Folge von Sixtus vs. Lobo eine hmynische Anbetung der Technologie an sich formuliere. Und zwar in dem Satz “Technologie ist unsere goldene Flucht nach vorn!”. Denn so ist es doch - vergleichen Sie selbst.
Das Format Sixtus vs. Lobo hat bekanntlich in diesem Blog (und natürlich auf Twitter) seinen Ursprung. Jetzt wird es jede Woche zum Schluss von 3sat neues gesendet (ausser bei Spezialsendungen). Nicht nur, aber auch aus diesem Grund hier die neueste Folge zum Thema Musik im Netz.
Das spannendste Thema der Webciety in diesem Wahl-Jahr dürfte die Wechselwirkung von Netz, Politik und Kommunikation sein, im Jahr 1 nach Obama. Der elektrische Reporter hat sich gewohnt sehenswert und mit eindrucksvollem Experten- und Prominenzaufgebot dem Teilaspekt dessen angenommen, was als “User Generated Wahlkampf” bezeichnet werden könnte, wenn der Begriff nicht so seltsam wäre.
Juhu, geht doch! Was Sascha Lobo schon herbeipropheziert hatte, setzten Studenten der MIT jetzt in Realität um: ein mobiles Eingabegerät, was über Sensoren funktioniert und die klassische Tastatur überflüssig macht. Man kombiniere das mit ständigem Netzzugang und den richtigen Funktionen - schwupps sitzt man ganz schön tief drin, in der Zukunft. Eine Zukunft, in der man das Netz ständig und unmittelbar wie einen 6. Sinn bei sich trägt.
Mehr dazu lesen kann man u.a. hier und hier und hier auch.
Noch eine neue Cast-Reihe hier auf dem 01Blog. Bei mir gehts um die hübschen Schnittstellen zwischen Technik, Kunst und Dings… schnörkeliger gesagt: es geht um alles Visuelle, Visualisierende und/oder Visionäre. Viel Spaß!