Posts Tagged ‘Musik’

Rettungsanker für Musikabonnements: Mieten und Behalten

Thursday, November 20th, 2008

Musikabonnements blieb bislang der große Durchbruch verwehrt - zu unschön ist die Vorstellung, alle heruntergeladenen Musiktitel nach Ende des Mietzeitraumes zu “verlieren”, zu DRM-beschränkt sind die Nutzungsmöglichkeiten und mit iPod oder iPhone lassen sich die Dienste überhaupt nicht nutzen.

Drei gravierende Gründe also, die gegen das Mieten von Musik zum monatlichen Festpreis sprechen. Langsam kommt jedoch Bewegung in den Nischenmarkt.

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Datz Music Lounge: MP3-Downloads für 125 Euro pro Jahr

Sunday, November 2nd, 2008

Seit etlichen Jahren bieten verschiedene Abo-Dienste nun schon den unbegrenzten Musikdownload aus dem Fundus der Major-Labels zu einem monatlichen Festpreis an, doch die Einschränkungen waren (und sind) stets gravierend: Die heruntergeladene Musik ist durch DRM massiv in ihren Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt und bei einer Beendigung des Abonnements endet zugleich der Zugriff auf alle bereits bezogenen Titel.

Mit Nokia und Sony Ericsson bieten zwei Mobiltelefonhersteller erste Variationen an, die eine weitere Musik-Nutzung auch nach Ablauf des Abonnements erlaubt.

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Boing Boom Tschak Blink

Tuesday, July 8th, 2008

Das Tenori-On von Yamaha ist ein wirklich faszinierendes kleines Musikmachgerätchen, bekannt aus etlichen Liveaufnahmen.

Auf einer 16×16 LED-Matrix werden die elektronischen Sounds komponiert, arrangiert und auch visualisiert. Mit ein paar Knöpfen rechts und links ändert man den Modus, ein kleines Display und ein Drehrad helfen beim Bedienen. Ingesamt ein Lehrstück an Minimal-Interface. Engadget hat sich die Mühe gemacht die Bedienung in einer guten Viertelstunde durchzuhecheln. Hier das Video:
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Luftklavier

Tuesday, July 1st, 2008

Schon schick. Klimpern ohne Berührungsängste.

Das AirPiano von Omer Yosha ist eine MidiController dessen Interface durch die Luft funktioniert, quasi per Untouchscreen. Entsprechend anmutig wirkt die Bedienung hier im Video:
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ZX Spectrum und ScanJet 4c nackt

Friday, June 6th, 2008

Gut, nicht wirklich selbst nackt. Wie sähe das auch aus bei so veralteten Kisten? Gemeinsam mit einem Epson Matrix-Drucker und einigen Festplatten spielen sie im, absolut interessanten, Remix und zugehörigen Video von Radioheads »Nude«:

Sinclair ZX Spectrum - Guitars (rhythm & lead)
Epson LX-86 Dot Matrix Printer - Drums
HP Scanjet 4c - Bass Guitar
Hard Drive array - Act as a collection of bad speakers - Vocals & FX

Ich geh gleich mal in den Keller, den ZX 81 abstauben, das Video ist hier:

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Bericht: Apple möchte Freizeichentöne, den UMTS-iTunes-Store und mehr Klingeltöne fürs iPhone

Monday, May 19th, 2008

Wie Saul Hansell im Bits-Blog der New York Times vermeldet, steht Apple seit einigen Wochen in aktiven Verhandlungen mit der Musikindustrie über den Ausbau des Angebots für das iPhone. Apple arbeite auf einen “big launch” im Juni hin, so ein an den Gesprächen beteiligter Label-Manager, der einen Vertragsabschluss nach dem 9. Juni erwartet.

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Muxtape: Mixtape ohne Magnetband

Wednesday, March 26th, 2008


Die Registrierung für Muxtape ist denkbar simpel (Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse reichen, Bestätigungsmails oder ähnliche Anmeldungsakrobatik nicht vonnöten), der knifflige Teil folgt erst danach: Lieder im MP3-Format nach Wahl hochladen und ausgiebig sortieren, um das digitale Äquivalent zum Mixtape zu perfektionieren. Das sieht dann z.B. so aus und hört sich so an. Entwicklungen rund um Muxtape können im zugehörigen Tumbleblog verfolgt werden.

Musik-Flat für iPhone und iPod?

Wednesday, March 19th, 2008

Laut Financial Times verhandelt Apple derzeit bereits konkret mit Vertretern der Musikindustrie über ein neues Musik-Vertriebsmodell, das auch Nokia unter dem Titel “Nokia comes with music” bereits Mitte des Jahres 2008 einführen will: Dabei würde der Preis für einen unbeschränkten Zugriff auf Musiktitel des iTunes-Katalogs direkt im Kaufpreis für iPhone oder iPod versteckt.

Nokia zahlt dafür wohl $80 pro Mobiltelefon an die Partner-Labels, wohingegen Apple derzeit angeblich nur $20 pro iPod oder iPhone als Angebot unterbreitete und die Verhandlungen sich momentan um diesen Punkt drehen. «It’s who blinks first, and whether or not anyone does blink», so ein beteiligter Manager. Bei Nokia ist das “All you can eat”-Modell auf eine einjährige Laufzeit ausgelegt, allerdings dürfen die dabei heruntergeladenen Musikstücke nach Ablauf weitergenutzt werden.

Angeblich denkt Apple zudem über ein Musik-Abomodell nach, das für eine monatliche Grundgebühr ebenfalls den vollen Zugriff auf sämtliche Musik des iTunes Stores bietet und möglicherweise erlaubt, pro Jahr rund 40-50 unter den heruntergeladenen Titeln zu behalten, selbst wenn das Endgerät gewechselt oder aber das Abo beendet wird.
In den letzten Monaten zeigt sich Apple zunehmend flexibler, was die Geschäftsmodelle des iTunes Store angeht: Seit kurzem können Filme in den USA erstmals auch über iTunes geliehen werden und selbst werbefinanzierte Downloads schwirren zumindest als Option durch Cupertino.

Wasser zu Wein(schorle): Musik aus Windows-Systemsounds

Monday, February 18th, 2008

Fantastisch verrückt, grausam grotesk und OMG wie awesome: dieses Etwas als »Musik« zu bezeichnen, das der Windows-Fanboy-nach-dem-Klick aus einer ausschließlichen Aneinanderreihung von Systemsounds der 98er und XP-Generation erschafft, wäre religiöser Begeisterung zuzuschreiben. Die in diesem Fall vorhanden ist. Fraglos.

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Major-Labels strömen zu Last.fm

Wednesday, January 23rd, 2008

Mit CBS im Rücken tritt Last.fm seine Reise in die schwammige Zukunft der Online-Musik an: Ab heute steht in Deutschland, den USA und Großbritannien der rund 3,5 Millionen Titel umfassende Musikkatalog zum kostenlosen Anhören bereit.
Befüllt durch alle vier Major-Labels und unzählige Indies, können sowohl einzelne Titel wie ganze Alben gesucht sowie komplett im Browser von A bis Z durchgehört werden. Das langwierige Anlegen eines Benutzerkontos ist dafür zudem nicht zwingend vonnöten. Finanziert wird das Angebot durch Werbung, einen Teil des damit erzielten Umsatzes tritt Last.fm pro gehörtem Titel an den jeweiligen Künstler oder das Label ab. Auch Musiker ohne Plattenvertrag können ihre Stücke über Last.fm bereitstellen und sollen ebenfalls an den Werbeumsätzen (in ungenannter Höhe) beteiligt werden. Vorerst bleibt das Hörvergnügen auf dreimaliges Abspielen eines bestimmten Musikstückes beschränkt, danach wird der jeweilige Titel (über einen Affiliate-Link) bei Amazon oder iTunes zum Kauf angeboten - zumindest wenn man nicht auf die Idee kommen sollte, die eigenen Cookies zwischendurch zu tilgen.

Besonders reizvoll wird Last.fm im Kontext der herannahenden 24/7-Internet-Gadgets, die die eigenen Hörgewohnheiten auch unterwegs der Last.fm-Datenbank mitteilen (so man dies denn möchte), neue Musikempfehlungen direkt beziehen und einen mobilen Zugriff auf stets neue und andere Musiktitel ermöglichen. Paradebeispiel: MobileScrobbler für ein entsprechend zubereitetes iPhone.


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