Hurra - umgezogen!
Die Überschrift sagt schon fast alles: das 01blog und die Webciety haben geheiratet und sind deshalb jetzt zusammen unter webciety.de zu finden. Dort geht es nahtlos weiter.
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Nicht wundern, hier findet eine kurze Umbaupause statt, mehr Anfang Oktober November hier an Ort und Stelle.

Diese Liste ist nicht neu. Genauer gesagt, ist sie über 20 Jahre alt. Denn PC World hat die ältesten, also die zuallererst registrierten .com-Domains der Welt ausgegraben. Unter den ersten einhundert finden sich einige, von denen man es vermutet hätte (Xerox, Sun, Intel, IBM, HP), einige, von denen man noch nie gehört hat (was ja auch klar ist) - interessant ist aber auch, wer alles nicht dabei ist. Microsoft zum Beispiel. Das heisst zwar nicht besonders viel, denn laut einem befreundeten Netzexperten der ersten Stunde war die Domainregistrierung Mitte der 1980er “gefühlt so dringend nötig wie heute ein eigener Firmenklingelton”. Ein bisschen in der Historie des Webs zu wühlen, ist aber trotzdem spannend. Bahnt sich die neue Wissenschaft Digitalarcheologie an? Die älteste .com-Domain vom 15. März 1985 übrigens heisst symbolics.com - und sieht aus, als sei sie seitdem unverändert.
Das hier ist am Anfang etwas albern. Und es ist auch am Ende albern, ehrlich gesagt, aber dabei erinnert es an eine Mischung aus Laserhaustier und Zini, dem Wuslon. Menschen, die oberhalb 10.000 Hertz geräuschempfindlich sind sowie Hunde sollten den Clip ohne Ton ansehen.

2008 war ein gutes Jahr. Für das Internet jedenfalls, auch, wenn es explodierte. Im übertragenen Sinn. Was damit gemeint ist, erschliesst sich aus einer interessanten Grafik, die beim NewScientist veröffentlicht wurde. Die interessantesten Zahlen rasch zusammengefasst (auch, wenn sie eher als Anhaltspunkt taugen, nicht als verbindliche Statistiken):
• 76% aller Mails sind Spam
• 2008 waren 253 Mio. Chinesen online (entspr. 19%)
• angeblich wurde ein weltweiter E-Commerce Umsatz von 6,8 Billionen $ erzielt (entspr. 15% des globalen Bruttoinlandsprodukts)
• in Japan sind 74% aller Einwohner online (Deutschland: 64%)
• P2P-Dateientausch, macht 25% des Netztraffic aus, Voice over IP 3%
• 2008 jeden Tag wurden 210 Milliarden Mails verschickt
Eindrucksvolle Zahlen, wenn auch nicht genug betont werden kann, dass es sich dabei um Werte handelt, die viel mit Abschätzung und zu tun haben.
Ein bisschen ist die Zukunft ja dann doch genau so, wie man sie sich vorgestellt hat. Besonders schön ist das zu beobachten bei den Roboterärzten, bzw. Ärzterobotern, die in New England am Beverley Hospital eingesetzt werden. Natürlich ist das ein riesiger Fortschritt, wenn Spezialisten nicht durch die Gegend geflogen werden müssen und so wertvolle Zeit sparen. Aber dann ist auch wieder der fahrbare, leicht an “Nummer 5” erinnernde Roboter so wunderbar unbeholfen, dass einem die Tränen der Rührung in die Augen steigen. Bei der Gelegenheit könnte man mal untersuchen, ob eine gewisse Lächerlichkeit in diesem Kontext nicht sogar gesundheitsförderlich wirken können. Clowns in Kliniken sollen ja angeblich den Heilungsprozess beschleunigen.
Netz hilft Welt! Mehr muss man ja gar nicht mehr sagen, um zu skizzieren, welche fantastisch weltverbessernde Wirkung das Internet auf die ganze Welt haben kann. Wird. Können wird. Sixtus’ Standpunkt ist wie so oft irgendwo zwischen zynisch und uninformiert anzusiedeln.
3D auf dem Bildschirm - ein Thema, so alt wie Hugo Egon Balder (Schätzung). Sixtus und ich nehmen uns dieses Themas auf emotionale Art und Weise an, ohne uns allzustark durch Fakten verseuchen zu lassen. Und unser Argumentarium entwickelt durchaus Qualitäten. Während ich konkret (konkret!) aufzähle, wozu in Zukunft 3D-Interfaces benutzt werden werden, sticht Sixtus mit dem zugegeben nicht ganz abwegigen Punkt hervor, dass auf einem Flatscreen alles 3D der Welt immer nur Schein sein kann.
Huch, ich merke soeben, dass ich hier schon lange keinen Artikel mehr über Twitter geschrieben habe. Das kann natürlich so nicht angehen, deshalb ist hier die neuste Folge von Sixtus vs. Lobo zur Ansicht eingebettet, Thema: Twitter. Fast möchte ich sagen, Twitter, Twitter, Popitter - ein selten gehörtes, aber nicht unwichtiges Argument, wenn mediale Diskussionen um den beliebten Mikroblogging-Dienst toben.
Obwohl ich praktisch mit OSX sozialisiert wurde und ja auch sonst eher Mac etc. usw., muss ich zugestehen, dass sich bei Apple eine doppelte Lücke aufgetan hat. Es gibt kein Netbook (vom AirBook habe ich wieder Abstand genommen aus Performancegründen, bzw. Nichtperformancegründen) - und das Betriebssystem ist inzwischen so mächtig, dass unter einem Gigabyte Arbeitsspeicher und mit weniger als 1,6 GHz alles keinen Spass mehr macht. Keine guten Vorzeichen für ein Netbook.
Aber nun gibt es Moblin. Und da natürlich das wichtigste bei Betriebssystemen ist, dass sie gut aussehen, habe ich an dieser Linuxabwandlung, spontan Freude gefunden. Oder vielmehr an dem Vorstellungsfilm von Moblin. Vielleicht findet ja wegen solcher Entwicklungen die Betriebssystembranche generell wieder zurück zum schlanken Fuss.